[xgrid layout="1" condition="" order="DESC" featured="1" cats="" speed="5000" count="5"]
Sankt Anna klar und rein, wird bald das Korn geborgen sein. Ist Sankt Anna erst vorbei, kommt der Morgen kühl herbei. Anna warm und trocken macht den Bauern frohlocken.
Bläst Jakobus weiße Wölkchen in die Höh, sind’s Winterblüten zu vielem Schnee. Sind an Jakobi die Tage warm, gibt’s im Winter viel Kält’ und Harm. Jakobi ohne Regen deutet auf strengen Winter. Um Jakobi heiß und trocken, kann der Bauersmann frohlocken. Sankt Jakob nimmt hinweg die Not, bringt erste Frucht und frisches Brot. Jakobi klar und rein, wird das Christfest frostig sein. Gegen Margareten und Jakoben, die stärksten Gewitter toben. Wenn Jacobi tagt, werden die jungen Störche vom Nest gejagt. Wenn Jakobi kommt heran, man den Roggen schneiden kann. Ist Jacobus am Ort, ziehn die Störche bald fort.
Wie's Wetter an St. Margaret, dasselbe noch vier Wochen steht. Margaretenregen wird erst nach Monatsfrist sich legen. Margaretens Regen bringt keinen Segen. Regen am Margaretentag sagt dem Hunger „Guten Tag“. Gegen Margareten und Jakoben, die stärksten Gewitter toben. An Margareten Regen, bringt Heu und Nüssen keine Segen. Klar muss Apollinaris sein, dann bringt man gute Ernte heim.
Ist Siebenbrüder ein Regentag, so regnet’s noch sieben Wochen danach. Wie es die sieben Brüder treiben, soll es noch sieben Wochen lang bleiben. Wenn sich die sieben Brüder sonnen, kommt sieben Wochen Wonnen. An Siebenbrüder Regen, der bringt dem Bauern keinen Segen.
Kilian, der heilige Mann, stellt die ersten Schnitter an. Ist’s zu Sankt Kilian schön, werden viele gute Tage vergehn. An Sankt Kilian säe Wicken und Rüben an.