Home podcast
Weht um Gregori stark der Wind, noch 40 Tage windig sind. Gregor zeigt dem Bauern an, dass im Feld er säen kann. Wenn Gregorius sich stellt, muss der Bauer auf das Feld. Der Gregor zeigt dem Bauern an, ob er die Saat jetzt säen kann, denn so, wie sich Gregori stellt, so muss er mit der Saat aufs Feld. Um den Tag des St. Gregor, da kommen auch die Schwalben vor. An Gregor kommt die Schwalbe über des Meeres Port – und an Bartholomäus (24. August) ist sie dann wieder fort. Nach dem Tag des Gregorei legt auch die wilde Ent’ ihr Ei.
Am 1. Mai Reif oder nass, macht den Bauern immer Spaß. So viele Fröste vor Wenzeslaus (28. September) fallen, so viele nach Philippi folgen. Wenn die Sonne gut ist am 1. Mai, gibt es viel Korn und ein gutes Heu. Wenn es regnet am 1. Mai, regnet es auch weiter glei’. Regnet’s am ersten Maientag, viele Früchte man erwarten mag. Wenn’s Wetter gut am 1. Mai, gibt es viel und gutes Heu. Wenn der 1. Mai schellt, grünt das ganze Feld. Fällt am 1. Mai Reif, so hofft man auf ein gutes Jahr. Fällt Reif am 1. Mai, bringt er im Feld viel Segen herbei. Kommt der 1. Mai mit Schall, bringt er Kuckuck und Nachtigall. Sind Philippus und Jakobus nass, hat der Bauer großen Spaß. Philippi und Jakobi – viel fress’ i, wenig hab’ i. (Die Bauern warteten auf die nächste Ernte; sie mussten mit ihren Vorräten auskommen.)