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Bläst Jakobus weiße Wölkchen in die Höh, sind’s Winterblüten zu vielem Schnee. Sind an Jakobi die Tage warm, gibt’s im Winter viel Kält’ und Harm. Jakobi ohne Regen deutet auf strengen Winter. Um Jakobi heiß und trocken, kann der Bauersmann frohlocken. Sankt Jakob nimmt hinweg die Not, bringt erste Frucht und frisches Brot. Jakobi klar und rein, wird das Christfest frostig sein. Gegen Margareten und Jakoben, die stärksten Gewitter toben. Wenn Jacobi tagt, werden die jungen Störche vom Nest gejagt. Wenn Jakobi kommt heran, man den Roggen schneiden kann. Ist Jacobus am Ort, ziehn die Störche bald fort.
Kilian, der heilige Mann, stellt die ersten Schnitter an. Ist’s zu Sankt Kilian schön, werden viele gute Tage vergehn. An Sankt Kilian säe Wicken und Rüben an.
40 Ritter mit Eis und Schnee, tun dem Ofen noch 40 Tage weh. Die 40 Ritter gar noch mit Eis und Schnee, die tun den Öfen noch lange weh. Regen den die Vierzig senden, wird erst nach 40 Tagen enden. Wie das Wetter auf 40 Märtyrer fällt, 40 Tage dasselbe anhält. Wie es an 40 Ritter wittert, wittert es noch 40 Tage. Friert’s am 40-Ritter-Tag, so kommen noch 40 Fröste nach. Wie unser Wetter auf 40 Ritter fällt, es sich noch 7 Wochen hält.