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An Mariä Verkündigung kommen die Schwalben wiederum. An Mariä Verkündung hell und klar ist ein Segen für das ganze Jahr. Die Maria bindet die Reben auf und nimmt auch noch leichten Frost in Kauf. Hat’s nach der Mariennacht gefroren, werden noch 40 Fröste geboren. Ist Mariä schön und hell, kommt viel Obst auf alle Fäll’. Kommen noch Nebel nach diesem Tag – den Reben kein Frost mehr schaden mag. Schöner Verkündungsmorgen befreit von vielen Sorgen. Sternenmengen am Verkündungsmorgen befreit den Landmann von vielen Sorgen. War vor Mariä Verkündung der Nachthimmel hell und klar, bedeutet es ein gutes Wetterjahr. Wenn Maria sich verkündet, Storch und Schwalbe heimwärts findet. Ist Marien schön und klar, naht die ganze Schwalbenschar.
Wie das Wetter sich zeigt nach Benedikt eine Woche lang, so zeigt’s sich auch den ganzen Sommer lang. Der Benedikt leitet deine Hand, säest du mit ihm die Frucht ins Land. Soll das Korn gar üppig stehen, so soll man es an St. Benedikt säen. Willst du Gerste, Erbsen, Zwiebeln dick, so säe sie nach St. Benedikt. St. Benedikt, der macht die Möhren dick. Nach Benedikt, da achte wohl, dass man den Hafer säen soll. Nach Benedikt, da achte wohl, dass man jetzt alles säen soll. Nach des Benedikten Tag, man Erbsen und Zwiebeln legen mag. An Romanus (29. Februar) und Lupizinius, die Sonne scheinen muss.