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Wie sich das Wetter am Bartheltag stellt ein, so soll’s den ganzen September sein. Wie Bartholomäus sich hält, so ist der ganze Herbst bestellt. Liegt Reif um den Barthelmtag offen, so ist ein warmer Herbst zu hoffen. Bleibt St. Barthol im Regen steh’n, ist ein guter Herbst vorherzuseh’n. Sind Lorenz (10. August) und Bartel schön, bleiben die Kräuter noch lange stehn. Bartholomä voll Sonnenglut macht Wein und Reben stark und gut.
Wie das Wetter am Himmelfahrtstag, so der ganze Herbst sein mag. Scheint die Sonne hell und zart an Mariä Himmelfahrt, wird es schönen Herbst bedeuten. Sagt das Sprüchlein allen Leuten. Um Maria Himmelfahrt, das wisse, gibt es schon die ersten Nüsse. Wer Rüben will recht gut und zart, sä’ sie an Mariä Himmelfahrt. Mariä Himmelfahrt im Sonnenschein, bringt viel und guten Wein. Wie das Wetter am Himmelfahrtstag, so es noch zwei Wochen bleiben mag.
Sankt Laurenz mit heißem Hauch, füllt dem Bauern Fass und Schlauch. Sankt Lorenz kommt in finstrer Nacht ganz sicher mit Sternschnuppenpracht. Sollen Obst und Trauben sich mehren, dürfen mit Laurenz die Wetter aufhören. Laurentius heiter und gut, einen schönen Herbst verheißen tut. Laurenz im Sonnenschein, wird der Herbst gesegnet sein. Ist’s von Petri (1. August) bis Lorenzi heiß, dann bleibt der Winter lange weiß. Kommt Laurentius daher, wächst das Holz nicht mehr. Laurenzi hol’s Wämsi, hol Schuh und Strümpf.
Wie's Wetter an St. Margaret, dasselbe noch vier Wochen steht. Margaretenregen wird erst nach Monatsfrist sich legen. Margaretens Regen bringt keinen Segen. Regen am Margaretentag sagt dem Hunger „Guten Tag“. Gegen Margareten und Jakoben, die stärksten Gewitter toben. An Margareten Regen, bringt Heu und Nüssen keine Segen. Klar muss Apollinaris sein, dann bringt man gute Ernte heim.
Wie das Wetter sich am Siebenschläfer verhält, ist es sieben Wochen lang bestellt. Wenn’s am Siebenschläfer regnet, sind wir sieben Wochen mit Regen gesegnet. Ist der Siebenschläfer nass, regnet’s ohne Unterlass.