Schlagwort: Winter

  • 10. August – St. Laurentius

    Sankt Laurenz mit heißem Hauch, füllt dem Bauern Fass und Schlauch. Sankt Lorenz kommt in finstrer Nacht ganz sicher mit Sternschnuppenpracht. Sollen Obst und Trauben sich mehren, dürfen mit Laurenz die Wetter aufhören. Laurentius heiter und gut, einen schönen Herbst verheißen tut. Laurenz im Sonnenschein, wird der Herbst gesegnet sein. Ist’s von Petri (1. August) bis Lorenzi heiß, dann bleibt der Winter lange weiß. Kommt Laurentius daher, wächst das Holz nicht mehr. Laurenzi hol’s Wämsi, hol Schuh und Strümpf.

  • 8. August – St. Dominikus

    Ist’s an Domini sehr heiß, wird der Winter lang und weiß. Ist’s heiß an Sankt Dominikus, der Winter mit strenger Kälte kommen muss. Auf Hitze an Sankt Dominikus ein strenger Winter folgen muss. Je mehr Dominikus schürt, je länger man im Winter friert. Bei Hitze an Sankt Dominikus ein strenger Winter kommen muss.

  • 1. August – Petri Kettenfeier

    Ist’s von Petri bis Lorenzi (10. August) heiß, dann bleibt der Winter lange weiß. An Petri Kettenfeier von diesem Ort ziehen die Störche fort.

  • 25. Juli – St. Jakobus

    Bläst Jakobus weiße Wölkchen in die Höh, sind’s Winterblüten zu vielem Schnee. Sind an Jakobi die Tage warm, gibt’s im Winter viel Kält’ und Harm. Jakobi ohne Regen deutet auf strengen Winter. Um Jakobi heiß und trocken, kann der Bauersmann frohlocken. Sankt Jakob nimmt hinweg die Not, bringt erste Frucht und frisches Brot. Jakobi klar und rein, wird das Christfest frostig sein. Gegen Margareten und Jakoben, die stärksten Gewitter toben. Wenn Jacobi tagt, werden die jungen Störche vom Nest gejagt. Wenn Jakobi kommt heran, man den Roggen schneiden kann. Ist Jacobus am Ort, ziehn die Störche bald fort.

  • 25. Mai – St. Urban

    Georgus und Marks (23. und 25. April), die bringen oftmals was Arg’s; Philippi und Jakobi (1. Mai), sind dann noch zwei Grobi; Pankraz, Servaz, Bonifazi (12., 13., 14. Mai), das sind erst drei Lumpazi. Oft der Urban gar, ist streng fürwahr, und Peter und Paul (29. Juni), die sind meist nur faul. Der Klemens (23. November) uns den Winter bringt, St. Petri Stuhl (22. Februar) dem Frühling winkt; den Sommer bringt uns St. Urban, der Herbst fängt nach dem Barthel (24. August) an. Wie sich das Wetter an Urban verhält, so ist’s noch 20 Tage bestellt. Das Wetter um den St. Urban zeigt auch des Herbstes Wetter an. Scheint die Sonne hell am Urbanitag, wächst guter Wein nach alter Sag’; wenn es aber regnet, ist nichts gesegnet. Viel Sonne bringen muss St. Orben, sonst die Trauben leicht verdorben. Wenn der Urban kein gut’ Wetter hält, das Weinfass in die Pfütze fällt. Urban, lass’ die Sonne scheinen, damit wir nicht beim Weine weinen. Wie der Urban sein Wetter hat, so findet’s auch in der Lese statt. Der Urban mit viel Sonnenschein, der segnet unsere Fässer ein. Sankt Blas’ (3. Februar) und Urban ohne Regen, folgt ein guter Erntesegen. Sankt Urban hell und rein, gibt viel Korn und guten Wein.

  • 19. März – St. Josef, St.Sibylle

    Josephi klar, ein gutes Jahr Hat der Matthias (24. Februar) endlich seine Hack’ verloren, wird der Joseph schon das Eis durchbohren. Ist es an Josephus klar, wird es ein gesegnet’ Jahr. Ist’s am Josephstag klar, folgt ein fruchtbar Jahr. Wenn einmal Josephi ist, endet der Winter ganz gewiss. Ist es am Josephstage schön, kann es nur gut weitergeh’n. Bringt Rosamunde (11. März) Sturm und Wind, so ist Sibylla uns gelind.

  • 17. März – St. Gertrud

    Sonniger Gertrudentag, Freud’ dem Bauer bringen mag. Ist Gertrud sonnig, wird’s dem Gärtner wonnig. Die Gertrud mit dem frommen Sinn, sie ist die erste Gärtnerin. Gertraude nützt dem Gärtner fein, wenn sie kommt mit Sonnenschein. Friert’s an Gertrud der Winter noch vierzig Tage nicht ruht. Sieht Sankt Gertrud Eis, wird das ganze Jahr nicht heiss.

  • BauernRegel Podcast Nullnummer

    BauernRegel Podcast Nullnummer

    Nun ist es so weit, die Nullnummer vom BauernRegel Podcast ist draussen und bald schon geht es richtig los.