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Ist zu Sankt Veit der Himmel klar, dann gibt’s gewiss ein gutes Jahr. St. Veit, der hat den längsten Tag, die Luzia (13. Dezember) die längste Nacht vermag. Hinweis: Diese Regel galt bis zur Gregorianischen Kalenderreform im Jahr 1582. Dadurch verschob sich Sommersonnenwende auf den 21. Juni und die Wintersonnwende auf den 21. Dezember. Nach dem St. Veit, da ändert sich bald die Jahreszeit. Der alte Vit, der bringt nur Regen mit. Das Wasser an St. Vit verträgt die späte Gerste nit. Regen am St. Vitustag die Gerste nicht vertragen mag. Regnet’s an St. Veit, Gerste nicht leid’t. O heiliger Vitus, regne nicht, damit es uns nicht am Korn gebricht, denn Regen an dem Vitustag, die Gerste nicht vertragen mag. Ist der Wein abgeblüht auf St. Vit, so bringt er ein schönes Weinjahr mit. Nach St. Veit, da ändert sich die Zeit; dann fängt das Laub zu stehen an, dann haben die Vögel das Legen getan. Der Wind, dreht sich um St. Veit, da legt sich’s Laub auf die andere Seit’. Nach St. Veit, da legen sich die Blätter auf die andere Seit’. Hat Sankt Veit starken Regen, bringt er unermesslichen Segen. Wenn es an Vitus regnet, dann regnet es Pilze.
Wenn sich naht Sankt Stanislaus, schlagen alle Bäume aus. Wenn sich naht Sankt Stanislaus, rollen die Kartoffel heraus. Wenn Tränen weint der Stanislaus, das tut uns gar nicht leid, es werden blanke Heller draus, in ganz kurzer Zeit.