Schlagwort: Pankreas

  • 13. Mai – St. Servatius (Eisheiliger)

    Georgus und Marks (23. und 25. April), die bringen oftmals was Arg’s; Philippi und Jakobi (1. Mai), sind dann noch zwei Grobi; Pankraz, Servaz, Bonifazi (12., 13., 14. Mai), das sind erst drei Lumpazi. Oft der Urban gar (25. Mai), ist streng fürwahr, und Peter und Paul (29. Juni), die sind meist nur faul. Servaz muss vorüber sein, will man vor Nachtfrost sicher sein. Nach Servaz kommt kein Frost mehr her, der dem Rebstock gefährlich wär’. Servatius’ Hund (Mund) der Ostwind ist – hat manches Blümlein totgeküsst.

  • 12. Mai – St. Pankratius (Eisheiliger)

    Georgus und Marks (23. und 25. April), die bringen oftmals was Arg’s; Philippi und Jakobi (1. Mai), sind dann noch zwei Grobi; Pankraz, Servaz, Bonifazi (12., 13., 14. Mai), das sind erst drei Lumpazi. Oft der Urban gar (25. Mai), ist streng fürwahr, und Peter und Paul (29. Juni), die sind meist nur faul. Wenn’s an Pankratius gefriert, so wird im Garten viel ruiniert. Pankratius hält den Nacken steif, sein Harnisch klirrt von Frost und Reif. Ist Sankt Pankratius schön, wird guten Wein man sehn. Wenn es am Pankratiustag schön ist, so ist das gutes Zeichen zu einem schönen und reichen Herbst. Pankraz und Servaz, zwei böse Brüder, was der Frühling gemacht, zerstören sie wieder. Pankraz muss vorüber sein, will man vor Nachtfrost sicher sein.

  • 25. April – St. Markus

    Georg (23. April) und Markus ganz ohne Trost, erschrecken uns sehr oft mit Frost. Georgus (23. April) und Marks, die bringen oftmals was Arg’s; Philippi und Jakobi (1. Mai), sind dann noch zwei Grobi; Pankraz, Servaz, Bonifazi (12., 13., 14. Mai), das sind erst drei Lumpazi. Oft der Urban gar (25. Mai), ist streng fürwahr, und Peter und Paul (29. Juni), die sind meist nur faul. Wie jetzt an Markus sich das Wetter hält, so ist es auch oft im Herbst zur Ernte bestellt. Vor dem Markustag, sich der Bauer hüten mag. Gibt’s an Markus Sonnenschein, hat der Winzer guten Wein. Ist’s jetzt um den Markus warm, friert man danach bis in den Darm. Wer erst zu Markus legt die Bohnen, dem wird er’s reichlich lohnen; doch Gerste, die sei längst gesät, denn nach dem Markus ist’s zu spät. An Markus, da versteckt die Socken, unsere Krähe im Roggen. Bauen um Markus schon die Schwalben, so gibt’s viel Futter, Korn und Kalben. Leg erst nach Sankt Markus Bohnen, er wird’s dir lohnen.